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Ein gerechter Frieden für die Ukraine? Positionen zur aktuellen Debatte

Poster >

Sprache: Englisch

Referentinnen und Referenten: 

- Cindy Wittke (IOS Regensburg/Denkraum Ukraine, Deutschland) 

- Gerhard Gnauck (Mykola Haievoi Center for Modern History, LMU / UCU)

- Nikolai Klimeniouk (Freier Journalist, Berlin, Deutschland) 

- Vorsitz: Guido Hausmann (IOS Regensburg/Denkraum Ukraine, Deutschland)

Die Podiumsdiskussion „Ein gerechter Frieden für die Ukraine? Positionen zur aktuellen Debatte“ untersucht die globalen Perspektiven auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Experten werden die Komplexität der Friedensbemühungen untersuchen und die Herausforderungen der Diplomatie, der territorialen Integrität und der internationalen Reaktionen angesichts der jüngsten Entwicklungen ansprechen. Die Veranstaltung bietet Einblicke in die wichtigsten Debatten, die die Zukunft der Ukraine und ihren Weg zum Frieden inmitten der anhaltenden geopolitischen Spannungen bestimmen.

Cindy Wittke

Prof. Dr. Cindy Wittke ist Leiterin der Politikwissenschaftlichen Forschungsgruppe am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg. Ihre Forschung bewegt sich an den Schnittstellen von Völkerrecht, internationaler Politik, Friedens- und Konfliktforschung und Area Studies. Im Denkraum Ukraine ist sie Co-Koordinatorin der Themenlinie „Krieg, Frieden und Nachkriegsordnung). Cindy Wittke ist Autorin einer Monografie zu Friedensabkommen bei Cambridge University Press sowie zahlreicher Aufsätze in begutachteten internationalen Fachzeitschriften. Im Herbst 2024 erschien im Quadriga Verlag/Bastei Lübbe ihr erstes Sachbuch für ein größeres Publikum: Frieden verhandeln im Krieg. Russlands Krieg, Chancen auf Frieden und die Kunst des Verhandelns (co-Autorin: Mandy Ganske-Zapf).

Gerhard Gnauck

Dr. Gerhard Gnauck ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mykola Haievoi Center for Modern History, das von der LMU München und der UCU Lviv gegründet wurde, und Koordinator der Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums. Nach dem Studium an der Universität Mainz und der FU Berlin war Gnauck „Die Welt“-Korrespondent in Warschau, für Polen, die Ukraine, die baltischen Staaten (und zeitweise Belarus). 2018-2024 war er in gleicher Funktion Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen (FAZ). Seine Bücher: „Parteien und Nationalismus in Russland“ (1996), ‚Marcel Reich-Ranickis polnisch-jüdisch-deutsches Leben‘ (2009), ‚Polen verstehen‘, 2018, etc.   

Nikolai Klimeniouk

Nikolai Klimeniouk, geboren in Sewastopol, Ukraine, studierte englische und russische Literatur in Moskau und Berlin. Seit Mitte der 1990er Jahre schreibt er für deutsche und russische Medien. Seit 2000, als er in Moskau lebte, war er Redakteur und Autor bei Forbes Russia, Bolshoy Gorod, Snob.ru. Seit seiner Rückkehr nach Berlin im Jahr 2014 schreibt er für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, FAZ, Neue Zürcher Zeitung und andere Medien über die russische und ukrainische Gesellschaft und Politik.

Guido Hausmann

Prof. Dr. Guido Hausmann ist Leiter der Abteilung Geschichte am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung und Professor an der Universität Regensburg. Guido Hausmann ist Ko-Sprecher des DAAD-Zentrums für interdisziplinäre Ukrainestudien „Denkraum Ukraine“, Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission und Mitglied des Jean-Monnet-Netzwerks „Challenges and Opportunities for EU Heritage Diplomacy in Ukraine“, koordiniert von der Katholischen Universität Leuven (2023-2026).

Guido Hausmann ist Projektleiter von „Commodity Frontiers in Eastern Europe. Environment and Societies at Global Risk (16th-21st Centuries)“, und Teilprojektleiter von ‚The Rise of a Manganese Ore Frontier in Western Georgia and Southeast Ukraine, end of 19th Century - 1950s‘ (Leibniz Collaborative Excellence Programme, 2025-2028).

Diese Veranstaltung ist Teil der Winterschule “HER-UKR: Challenges and Opportunities for EU Heritage Diplomacy in Ukraine“. Die Winter School ist Teil der Initiativen des Projekts „HER-UKR: Challenges and Opportunities for EU Heritage Diplomacy in Ukraine“, das von der Europäischen Union im Rahmen der Aktion ERASMUS+ Jean Monnet Policy Debate und vom Zentrum für interdisziplinäre Ukraine-Studien „Denkraum Ukraine“ DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) finanziert wird. Die Veranstaltung wird in enger Zusammenarbeit mit folgenden Partneruniversitäten organisiert: der Nationalen Universität Kyjiw-Mohyla Akademie (Kyjiw, Ukraine), der Södertörn Universität (Stockholm, Schweden), der Ilia State University (Tiflis, Georgien) und in Deutschland mit der Ukrainischen Freien Universität (UFU, München), der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) Regensburg.

Datum

24.03.2025

Zeit

20:00 - 22:00

Kategorie

Diskussion

Ort

M26, Maximilianstraße 26, Regensburg

M26, Maximilianstraße 26, Regensburg
M26, Maximilianstraße 26, Regensburg